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Betriebssysteme
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Barcodes sind seit Jahrzehnten etablierte Kennzeichnungen auf Produkten aller Art,
die maschinell gelesen (und dann natürlich weiterverarbeitet) werden können.
Der erste Barcode wurde Anfang der Siebziger Jahre auf einer Verpackung angebracht.
Einen ausführlichen Artikel über die verschiedenen Barcode-Arten findet man
in der Wikipedia.
Barcodes können mit geeigneten Lesern auf Entfernungen von über 10 Metern erfasst werden.
Der Bezug zwischen Barcodes und Datenfunk ist
1. Das Lesen standardisierter Barcodes und die anschließende, möglichst schnelle Übertragung per Funk
zum weiterverarbeitenden Rechner. Und ggf. die Auslieferung einer Antwort an das mobile Gerät.
2. Es wurden Barcodes entwickelt, die sich besonders eignen, um auf Handy-Bildschirmen dargestellt und von da gelesen zu werden.
So werden viele Handy-Ticket-Lösungen implementiert, z.B. Fahrkarten-Handy-Lösungen.
EMS, Smartmessages und vor allem MMS sind geeignete Träger, um Barcodes auf Handys zu bringen.
3. Eine besondere Kategorie sind Barcodes, die optimiert wurden, damit Anwendungen in Kamera-Handys diese Barcodes lesen
und weiterverarbeiten können.
Barcodes und -Anwendungen für Tickets auf Handy-Bildschirmen
In vielen Anwendungsfällen nimmt man mit der Handy-Kamera einen Code auf, eine Anwendung wertet den Code aus und startet z.B.
den Browser mit einem direkten Link zu weiteren Produkt-Informationen oder einem Produkt-Vergleich.
Oder lädt eine Seite mit Bestell-Mögllichkeit für ein entsprechend gekennzeichnetes Produkt.
Man unterscheidet zwischen direkten und indirekten Codes.
Bei direkten Codes ist die darzustellende Information direkt im Barcode codiert. Z.B. eine Visitenkarte.
Bei indirekten Codes wird entweder die aus dem Barcode extrahierte Information an einen Server übertragen und dort eine Reaktion
ausgelöst. Oder es wird auch der Barcode selber übertragen und nicht im Handy sondern erst von einer zentralen Anwendung decodiert.
Wenn Indirekte Codes z.B. als Eintrittskarten für eine Veranstaltung zum Einsatz kommen, müssen sie nicht unbedingt online
verifiziert werden, wenn der Scanner eine Liste aller gültigen und noch nicht gescannten Codes für die Veranstaltung hat;
mehrere Scanner müssen ggf. miteinander vernetzt sein, damit ein Barcode nicht von mehreren Personen an verschiedenen Eingängen
verwendet werden kann...
- Gavitec AG - mobile digit stellt Barcode-Leser her, die Barcodes vom
Handy-Display ablesen können.
Die Barcodes werden per EMS, Smartmessage oder MMS verschickt und sind z.B. als Eintrittskarte oder Coupon gültig.
Umgekehrt geht es auch:
"Lavasphere for Smartphones" ist
eine Symbian-Anwendung für Series 60 Kamera-Phones, die in Bildern und sogar im Video-Live-Stream
(im Preview, ohne ihn als Video abzuspeichern) Barcodes identifizieren und weiter verwenden kann.
- conVISUAL ist der Dienstleister dafür, der die Messages verschickt.
- Alatto - irischer Anbieter von Ticket- & Barcode-MMS-Anwendungen (und Messaging-Lösungen)
Integration von Handy-Kameras
- Nokia stellte im Herbst 2004 einen Prototyp eines Handys vor, das auch ein RFID-Lesegerät ist. Basis: das Nokia 5140.
- SonyEricsson hat einen Barcode-Leser von AirClic
als Ansteck-Lösung für viele der Handys im Portfolio.
- i-nigma ist eine Software von 3GVision, mit der man 2D-Barcodes
wie Data Matrix (Europa und Amerika) oder QR (Japan) mit einem Handy lesen kann,
und z.B. gleich per Browser-Integration zu einer zugehörigen Webseite verbinden kann.
Beispiele für Barcodes, die mit Handy-Kameras oder durch Kameras vom Handy-Bildschirm erfasst werden
Die wichtigsten Formate für zweidimensionale Barcodes sind QR, Datamatrix und Aztec.
Dazu kommen noch die eindimensionalen EAN-Codes, die aber gar nicht so leicht zu lesen sind -
die eng beieinander liegenden Striche und die kaum vorhandene Fehlerkorrektur-Information machen es schwierig.
Daneban haben viele Firmen eigene Formate definiert, die zwar bei Promotionen funktionieren,
aber derzeit alle als Nischen-Produkte betrachtet werden müssen; unten sind einige Beispiele für solche proprietären Codes.
Einen interessanten Vergleich zwischen den alten Strich-Codes und den aktuellen zwei-dimensionalen Matrizen
bezüglich Verwendung auf Handy-Bildschirmen und Übertragung per SMS findet man bei
Gavitec - mobile digit.
Da findet man auch Beispiele für die verschiedenen
zwei-dimensionalen Codes.
QR codes sind ein besonders in Japan weit verbreitetes Format. Diese QR-Codes (QR = "quick response") findet man da
auf fast jedem Plakat, in Zeitungsanzeigen, auf Produkt-Verpackungen und an allen möglichen anderen Stellen.
Ein hoher Prozentsatz der japanischen Kamera-Handys hat ein Lese-Tool für diese Codes vorinstalliert.
In Japan ist aus der nüchternen Welt der Barcodes ein richtiger Kunst-Zweig entstanden, wie einige Beispiele auf dem Blog
Maniac Lizard zeigen.
Info über QR-Codes in Japan gibt es auch auf der Seite
"Mobiles Marketing mit QR-Codes"
von Eurotechnology.
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| Eincheck-Information der Deutsche BA (dba) im März 2006 (CeBIT-Demo); Versand erfolgt per MMS;
so kann in einer Message sowohl der Barcode als auch die entsprechende von Menschen lesbare Eincheck-Information
übertragen werden. | |
Pickticket als Eintrittskarte für einen Mobile Monday, Nummer xx2677631; also ein direkter Code | |
Semapedia-Darstellung des Links "http://de.wikipedia.org/wiki/Barcode" zum Artikel über Barcodes;
Semapedia-Codes zeigen immer auf Einträge in der Wikipedia | |
BeeTagg "Barcode-Info auf Dafu" mit der URL "http://www.dafu.de/ praxis/barcode.html" |
besondere Barcode-Formate
- BeeTagg-Codes wurden von der connvision AG entwickelt und seit Mitte 2006
vermarktet. Der Code ist außerdem markenfähig und kommuniziert schon vor dem Anklicken mit dem Anwender - in der Mitte kann sich
eine Grafik befinden, z.B. ein Firmen-Logo oder ein Produkt-Bild.
- PicTicket ist ein Produkt von
MATRIX Solutions.
Sie verschicken z.B. die Eintrittskarten zum Mobile Monday,
für die NOKIA Night of the Proms 2007, die Monrose-Tour im Frühjahr 2007 und sehr viele andere Konzerte seit 2005.
- Semapedia hat das Ziel, die Wikipedia mit der realen Welt
zu verknüpfen. Die Technik eignet sich zwar natürlich, jede URL darzustellen, aber es werden nur Wikipedia-Links a
kzeptiert, denn: "Wo immer ein Semapedia-Tag ist, soll auch Wikimedia-Inhalt erwartet werden können."
Die Weiterleitung geht über Semapedia.org und nicht direkt zur Wikipedia-Seite, denn die hätte mit vielen Handy-Browsern
Darstellungs-Probleme.
- Das iec16022 project entwickelt freien Code
für die Erstellung von 2D-Barcodes.
- Und nochmal der Hinweis auf die Beispiele für
Barcode-Kunst auf dem Blog 'Maniac Lizard'
weitere Beispiele für den Einsatz von Barcodes in Funk-Lösungen
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