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Impressum

       

Ein paar Beispiele für den Einsatz von Funk-Technik bei Audio und Video (und Bildern)

  • Übertragung von Photos (Journalisten)
  • (Fernseh-)Übertragung bei Sport-Veranstaltungen wie Radrennen
  • Museums-Führung mit drahtlosen Kopfhörern, Ausstellungs-bezogen

Firmen, die Audio- und Video-Produkte mit Funk im Portfolio haben

  • Von Anycom gab es den Bluetooth Stereo Kopfhörer BSH-100, mit dem man aufgrund der mitgelieferten Profile (A2DP, AVRCP, Handsfree und Headset) Musik hören, 'Skypen' oder komfortabel mobil telefonieren kann. Ab September 2005 wird in einem Komplettpaket auch eine Erweiterung für tragbare MP3-Player, wie den iPod von Apple, angeboten. Der Bluetooth Adapter (Version 1.2) wird einfach an den Audio-Ausgang des MP3-Players angeschlossen und funkt die Musik via Bluetooth zum Kopfhörer.
  • CAM TEL Data
  • Dilithium Networks - Video-Lösungen wie Transcoding, Video-Value Added Services, Streaming, Video-Telefonie, Video-Ringbacktones etc.; H.324 Protokoll-Stack, der für analoges PSTN und langsame Mobilfunk-Protokolle optimiert ist
  • DResearch ("TeleObserver" überträgt 1 - 3 Bilder pro Sekunde per GSM und HSCSD)
  • HeiTel - mobile Video-Überwachung
  • IK Hochfrequenztechnik
  • mediascape communications
  • Nuance Communications - Spracherkennung, ASR, Sprachsynthese, Text-to-Speech, Sprecherverifizierung, VoiceXML
  • Sennheiser - drahtlose Kopfhörer; drahtloses Tonangebot "GuidePort" für Ausstellungen und Vorführinstallationen
  • Sican
  • Telefunken Radio Communication Systems - Bilddatenübertragung für U-Bahn und Hochgeschwindigkeitszüge (im Transrapid > 500 km/h)
  • Transtel

Bildübertragung und Video per Funk

Je nach Qualität und Auflösung eines Bildes ist ein Bild schnell einige Megabyte groß. Wenn man das einfach in einem GSM-Netz übertragen will, wird das schnell teuer. Bei den 9.600 bps kann man im optimalen Fall ca. 50 KB pro Minute übertragen. Wenn die Verbindung zwischendurch nicht abbricht, dauert es 20 Minuten, ein einziges MB zu verschicken. Und dann das Thema Video-Überwachung... Dauert viel zu lange, und wäre dazu richtig teuer. Was also tun?

Nun, diese Einleitung ist einige Jahre alt. Mittlerweile sind GPRS, UMTS und an vielen Orten auch WLAN verfügbar. Das heißt, dass die nachfolgenden Überlegungen nicht mehr so kritisch sind. Aber da es kaum Flatrate-Angebote gibt, die man bundesweit nutzen kann, macht es weiterhin Sinn, die zu übertragenden Daten-Mengen zu optimieren. Aber weiter im Text:

Hier hilft nur eine gute Kompression des Bildes. In vielen Fällen braucht man nicht unbedingt die Qualität, die die digitale Kamera erzeugen kann. Man muß sich Gedanken darüber machen, für welchen Zweck die Aufnahmen verwendet werden sollen. Dazu im Folgenden die Anforderungen von zwei Anwendergruppen: der Journalist, der z.B. auf einer Sportveranstaltung eine Menge Bilder gemacht hat und jetzt zusammen mit seinem Redakteur die für die nächste Ausgabe einer Zeitung interessantesten übertragen will, sowie eine Überwachung per Video-Kamera.

Beispiel Journalist: damit der Redakteur eine Vorauswahl treffen kann, reichen ihm ganz kleine Versionen der Originalbilder. Mit 30 oder 50 Kilobytes bieten die verkleinerten Bilder ausreichend Auflösung, damit er weiß, ob das Bild in Frage kommt. Und in dieser Größe können mehrere Bilder pro Minute übertragen werden. Oder man schickt sie per MMS direkt an eine Mail-Adresse. Da kann man innerhalb Deutschlands schon seit 2004 bis zu 300 KB für einen Festpreis von 39 Cent verschicken. Dann definiert der Redakteur, welche zwei oder drei Bilder er in hoher Auflösung in der Redaktion haben will. Und damit hier nicht zu große Datenmengen übertragen werden müssen, sollte vorher festgelegt werden, welche Auflösung und Farbtiefe erforderlich sind. Bei einer Tageszeitung hält sich das im Rahmen. Und für Illustrierte ist die Qualität zwar viel wichtiger, der Zeitfaktor spielt aber selten eine Rolle. Da reicht es, wenn der Redakteur der Meinung ist, daß der Fotograf genug interessante Bilder gemacht hat. Davon kann er sich auch bei niedriger Auflösung überzeugen. Die großen Datenmengen müssen dann nicht unbedingt per Funk übertragen werden. Heute bieten GPRS, HSCSD, UMTS und oft auch WLAN ausreichende Datenraten zu teilweise günstigen Preisen...

Beispiel Videoüberwachung: hier wäre es unbezahlbar, wenn permanent eine Leitung aufgebaut wäre. (OK, mit den Flatrates von 2010 ist dieses Statement nicht mehr so absolut gültig …) Ein Mensch mit "normalem" Stundenlohn wäre günstiger. Aber trotzdem in den meisten Fällen noch zu teuer. Und zu auffällig, wenn man einen Serien-Einbrecher fassen will... Ein paar geschickte Überlegungen führen zu einer Lösung wie der von HeiTel oder Rieper Funktechnik. In bestimmten Abständen erfolgt in jedem Fall die Übertragung eines Bildes. Die Auflösung braucht dabei nicht allzu gut zu sein. Das ist das Prinzip der Totmann-Schaltung. Wenn nicht in regelmäßigen Abständen ein Bild übertragen wird, fährt entweder ein Sicherheitsmensch hin und schaut, ob es ein Problem gibt, oder es wird gleich ein Alarm ausgelöst. Zwischen diesen Übertragungen wird zwar beobachtet, aber wenn sich keine Veränderungen des Bildes ergeben (Helligkeitsunterschied zu einem der vorhergehenden Bilder, andere Veränderung wie Auto oder Person im Bild - was genau ist gar nicht so wichtig), passiert gar nichts. Aber wenn eine Veränderung festgestellt wird, beginnt das System selbständig, Bilder zu übertragen. Dabei kann man per GSM ca. alle drei Sekunden ein Bild senden (je nach Auflösung). Und das kann man noch mit Sensoren für Wärme und Erschütterung oder Ultraschall-Raumüberwachern koppeln...

Für eine Videokonferenz reichen die Bandbreiten bei GSM allerdings nicht. Diese Möglichkeit steht rudimentär mit GPRS und - endlich - mit akzeptabler Bandbreite und damit besserer Qualität mit UMTS bereit. Auch eine Inmarsat-Satellitenstrecke mit immerhin bis zu 64 kBps ist für Videokonferenzen zur Not geeignet.

einige Anbieter von Chips, Codecs etc.

  • Greatech - DSSS-Funklösungen z.B. für drahtlose Kopfhörer
  • PacketVideo - Anwendungen für mobile Multimedia-Dienste auf Basis offener Standards wie MPEG-4; z.B. Streaming von Audio und Video auf Handys und PDAs über GPRS und UMTS
  • Semtech - Chips für Bluetooth, Produkte für verschiedene ISM-Bänder, GPS; Audio-Codec (aus der Übernahme von Xemics)

WHDI (Wireless Home Digital Interface) neuer (2009) High Definition Wireless Video-Übertragungs-Standard für unkomprimierte Übertragung von HD-Video zwischen Fernsehern, Set-Top-Boxen, Video-Rekordern, Spiele-Konsolen, Handys und HD-Bildschirmen. Haupt-Specs: Unterstützung von unkomprimiertem HD-Video (1080p, 60 Hz), nutzt das freie 5 GHz Band mit einer Reichweite ca. 30 Meter, auch durch Wände, Latenz unter 1 ms.