Paging - was ist das

Paging bedeutet, daß kurze Informationen, im einfachsten Fall nur eine Ziffer von Null bis Drei, an einen kleinen und leichten Empfänger verschickt werden. Dieser piepst beim Empfang. Manche können auch eine Melodie abspielen oder vibrieren. Andere haben ein Display, in dem die letzte Nachricht angezeigt wird und einige weitere gespeichert werden können. Bessere Modelle können z.B. 99 Meldungen mit durchschnittlich 240 Zeichen speichern. Die Empfänger wiegen teilweise nur 50 Gramm. Oder sind wie im Falle der Swatch "The Beep" in einer Armband-Uhr integriert. Ansonsten trägt man sie meistens mit einem Clip am Gürtel.

Paging gibt es schon sehr lange, als man weder an GSM dachte noch sich Modacom vorstellen konnte. So wurde der POCSAG-Standard zur Datenübertragung per Pager schon zwischen 1975 und 1978 definiert. Das modernste und leistungsfähigste Protokoll ist derzeit FLEX von Motorola. Wenn es um professionelle Datenübertragung per Funk geht, verliert das Paging verständlicherweise Marktanteile. Aber mit der Liberalisierung des Telekom-Marktes gibt (gab) es auch private Anbieter, die diese verlorenen Marktanteile durch neue Services, Dienstleistungen und Marketing wettmachen.

Ein ganz wichtiger Aspekt für den Einsatz von Pagern ist der in Umgebungen, wo es verboten ist, Handys einzuschalten (Krankenhaus, Flugzeug, Labor, ...). Da Pager rein passiv arbeiten, können sie auch an diesen Orten eingeschaltet und empfangsbereit sein.

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