Pager-Hardware

Für jeden Paging-Dienst gibt es dedizierte Pager. Manche können nur eine Ziffer anzeigen. Etwas bessere zeigen je nach empfangener Ziffer eine Meldung an. Wenn wir aber über Datenfunk sprechen, sollte es schon ein alphanumerischer Pager sein, also einer der Ziffern, Buchstaben und einige andere Zeichen anzeigen kann. Wünschenswert wäre auch, wenn es eine Möglichkeit zur Übernahme in einen PC bzw. Notebook gäbe.

Wie Pager korrekt gehandhabt werden, können Sie hier sehen:
Man trägt den alphanumerischen Pager am Ohr
und macht am besten einen Funktionstest :-))

Wie bekommt man Paging-Nachrichten zur Weiterbearbeitung in einen PC? Abtippen ist nicht gerade elegant … 1992 zeigten Toshiba und Swissphone die Integration eines Cityruf-Empfängers in Toshiba-Notebooks mit dem Kommunikations-Steckplatz der damals aktuellen Notebooks und Laptops. Für diesen Steckplatz gab es Modems, ISDN-Karten, serielle Schnittstellen, Ethernet-Karten und eben diesen Pager (der aber nicht auf den Markt gebracht wurde). Dieser Steckplatz wurde kurz später vom PCMCIA-Steckplatz abgelöst, der den Industrie-Standard darstellt. Und für diesen PCMCIA-Steckplatz hatte Socket (heute Socket Mobile) einen PCMCIA-Pager realisiert. Da es aber in verschiedenen Ländern unterschiedliche Frequenzen gibt, konnte er in Deutschland leider nicht genutzt werden.
 
(unvollständige) Liste von Herstellern von Pagern:
Advantra (haben im Februar ´99 den Pager-Bereich von Philips übernommen), ASCOM, Info Télécom (kaufte 1997 die Paging-Sparte von Nokia), Motorola (z.B. PageWriter 2000X), Motorola (internationale Seite; der Pager Timeport P935 kann per IR und später auch per Bluetooth mit anderen Geräten kommunizieren), Panasonic, Philips (seit Februar ´99 Advantra), Socket, Sony, Swissphone
 
Der Infofix war ein spezieller Funkrufempfänger zur T-Net-Box. Der kleine Pager informiert über eingegangene Nachrichten in der T-Net-Box.
 
Dann gibt es noch sog. OSP (On-site Pager). Nahbereichs-Paging ist interessant in abgeschlossenen Bereichen wie Betriebsgeländen, Krankenhäusern, Bürogebäuden. Produkte gibt es z.B. von Ascom Tateco. Auch das "Local Positioning System" von Thax gehört in diese Kategorie. Es hilft, Akten und ähnliches in großen Büros zu lokalisieren. Zusätzlich zu der Information auf einem PC-Bildschirm kann ein Lichtstrahl die Akte (oder einen anderen Gegenstand) direkt anstrahlen. Interessant nicht nur für Anwaltskanzleien.
 
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